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  ZollExport August 2017 250

Vorteile durch APG-Reform für deutsche Exporteure

Mit der sog. Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG) haben deutsche Exporteure die Möglichkeit, Liefer- und Leistungsgeschäfte gegen Zahlungsausfälle abzusichern. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband des Deutschen Exporthandels (BDEx) wurde die APG nun in entscheidenden Punkten weiterentwickelt und die Handhabung erleichtert:

  • Der Deckungsschutz beginnt künftig mit der Erbringung der Lieferung bzw. Leistung und nicht mehr wie bisher mit der Umsatzmeldung.
  • Maßgeblich für die Umsatzmeldung ist ab sofort das Rechnungsdatum.
  • Der Umsatz muss immer am 15. eines Monats gemeldet werden.
  • Sollte Umsatz nachgemeldet werden müssen, ist dies bis zu zwei Monate nach dem regulären Umsatzmeldetermin möglich.
  • Bei Überfälligkeiten von mehr als drei Monaten handelt es sich um einen gefahrerhöhenden Umstand. Dies muss unverzüglich gemeldet werden.
  • Der Selbstbeteiligungssatz beträgt sowohl für wirtschaftliche als auch politische Schäden 10 %.
  • Statt dreier Regelwerke (Pauschalvertrag, Allgemeine Bedingungen für die APG und Allgemeine Bedingungen für die Forderungsabtretung) wird es künftig nur noch die Allgemeinen Bedingungen (AB), und den APG-Vertrag geben. Die APG-Reform ist seit 01.07.2017 in Kraft. Die Umstellung der Bestandverträge erfolgt ab dem 01.09.2017 zum Zeitpunkt der turnusmäßigen Vertragsverlängerung.

(Quelle: BDEx-Außenwirtschaftsinformation Nr. 06/2017)

 

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China: ISPM 15-Standard bei Einfuhren aus Deutschland oft beanstandet

Nachdem im zweiten Halbjahr 2016 in China insgesamt 219 Einfuhren aus Deutschland nicht dem Standard ISPM 15 für Verpackungsholz entsprachen, hat sich der chinesische Pflanzenschutzdienst an die EU-Kommission gewandt. Für Unternehmen sind diese internationalen Standards zwingend einzuhalten.

Durch die sog. Internationalen Standards Phytosanitäre Maßnahmen für Verpackungsholz (ISPM 15) soll das Risiko der Verschleppung von Schadorganismen durch Verpackungsholz verringert werden. Darunter fallen Verpackungsmittel aus Massivholz wie Paletten, Kisten, Verschläge oder Fässer. Wenn das Holz entsprechend behandelt wurde, wird dies mit einer standardisierten Markierung auf dem Holz dokumentiert.

Die ISPM 15-Markierung ist nur für die Einfuhr aus und die Ausfuhr in Länder außerhalb der Europäischen Union (EU) vorgeschrieben.

(Quelle: DIHK)

 

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CETA-Abkommen voraussichtlich ab Mitte September vorläufig anwendbar

Am 08.07.2017 wurde eine gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Europäischen Kommission und des Premierministers Kanadas über die Festlegung eines Datums für die vorläufige Anwendung des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens veröffentlicht.

Demnach kann das Abkommen mit Kanada voraussichtlich ab dem 21.09.2017 vorläufig angewandt werden. Das Datum soll zu gegebener Zeit im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden.

Laut Generalzolldirektion wird die Auskunftsdatenbank WuP online (wup.zoll.de) zeitnah angepasst.

(Quelle: www.zoll.de)

 

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Deutliches Plus bei deutschen Ausfuhren

Laut statistischem Bundesamt waren die deutschen Exporte im Mai 2017 um 14,1 % und die Importe um 16,2 % höher als im Vorjahresmonat. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat April 2017 um 1,4 % und die Importe um 1,2 % zu. In der Außenhandelsbilanz konnte Deutschland im Mai 2017 einen Überschuss von 22,0 Mrd. Euro verzeichnen.

In Drittländer wurden im Mai 2017 Waren im Wert von 46,4 Mrd. Euro exportiert, während Waren im Wert von 30,8 Mrd. Euro aus diesen Ländern importiert wurden. Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Exporte im Monat Mai in diese Länder um 17,3 % zu, die Importe von dort stiegen um 22,3 %.

In die EU-Mitgliedstaaten wurden Waren im Wert von 64,2 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 57,8 Mrd. Euro von dort importiert.

(Quelle: © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017, Nr. 234 vom 10.07.2017)

 

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