Herzlich Willkommen auf zoll-export.de!


Das Portal bietet Ihnen als Premium-Abonnent praktische Extras zu Ihrer ZOLL.EXPORT Print-Ausgabe:

  • Sie lesen die neueste Ausgabe online schon vor Erscheinen der Print-Ausgabe.
  • Alle Checklisten stehen für Sie einzeln als PDF-Datei bereit. 
  • Verlinkt mit den Artikeln und sortiert nach Themengebieten finden Sie in Sekundenschnelle die benötigte Arbeitshilfe. 
  • Alle Ausgaben werden für Sie archiviert - ein einzigartiges Sammelwerk zum schnellen „Nachschlagen“.

  ZollExport Juni 2017 250

Neues Bescheinigungssystem bei der Einfuhr von Bio-Erzeugnissen

Seit dem 19.04.2017 gilt ein neues elektronisches Bescheinigungssystem für Bio-Erzeugnisse. Damit soll eine bessere Überwachung der Einfuhr gewährleistet werden. Mit dem elektronischen Bescheinigungssystem sollen die Rückverfolgbarkeit und die Erhebung verlässlicher Daten über den Handel mit Bio-Erzeugnissen verbessert werden. Es stärkt außerdem die Vorschriften für die Lebensmittelsicherheit und soll den Betrug mit Bio-Produkten verhindern.

Ab dem 19.10.2017 gelten für Bio-Einfuhren nur noch die elektronischen Bescheinigungen. Bis dahin können Papier- und elektronische Bescheinigungen nebeneinander verwendet werden.

Auswirkungen für die Praxis: Die Einfuhrbescheinigungen werden in das Informationssystem TRACES (Trade Control & Expert System) – das bestehende elektronische System zur Verfolgung von Lebensmitteln in der EU – integriert.

(Quelle: http://europa.eu/; © European Union, 1995-2017;  PM vom 18.04.2017)

 

Wie werde ich Abonnent der Zeitschrift ZOLL.EXPORT?

 

 

Verschärfte Zollprüfung in Ägypten

Bei Lieferungen von Produkten mit EU-Ursprung, die im Rahmen des EU-Assoziationsabkommens zollbegünstigt in Ägypten eingeführt werden sollen, sollte dringend auf die ordnungsgemäße Kennzeichnung geachtet werden.

Sofern die Waren am lokalen Markt weitervertrieben werden sollen, muss die Ursprungskennzeichnung auf arabischer Sprache verfasst sein. Lieferungen, die direkt an den Endverbraucher versendet werden, ist die Ursprungskennzeichnung auf Englisch ausreichend.

Die Angaben müssen

  • auf fest haftenden Etiketten
  • direkt auf jedes verpackte Teil der Lieferung und
  • zusätzlich auf der Außenverpackung angebracht werden.

 

Ist die Ursprungskennzeichnung nicht vorschriftsmäßig, wird der volle Zollsatz (Normalzollsatz) erhoben.

(Quelle: www.wko.at )

 

Wie werde ich Abonnent der Zeitschrift ZOLL.EXPORT?

 

 

Neue Meldepflichten für Warenbeförderungen von/nach/über Polen im Straßenverkehr

Seit dem 18.04.2017 ist ein neues Gesetz zur Überwachung der Warenbeförderung im Straßenverkehr in Bezug auf Polen in Kraft. Für besondere Güter gibt es seither eine gesetzliche Meldepflicht bei Warentransporten.

Bei den Gütern handelt es sich vorwiegend um Alkohole und Öle, Schmier- oder Verdünnungsmittel. Hier zur ausführlichen Liste der Waren.

Von der Meldepflicht sind auch ausländische Unternehmen betroffen, die diese Waren von oder nach Polen transportieren bzw. Polen als Transitland nutzen (Außer Transittransporte im NCTS-Verfahren). Weitere Informationen zur Meldepflicht in deutscher Sprache.

Die Waren müssen je nach Konstellation vom Versender, Empfänger oder Transportunternehmen auf der elektronischen Plattform PUESC gemeldet werden. Nach dieser Meldung wird eine Referenznummer vergeben. Der Fahrer muss diese Nummer vor Beginn der Beförderung erhalten und während des Transports dabei haben.

(Quelle: GTAI, www.gtai.de; https://puesc.gov.pl/)

 

Wie werde ich Abonnent der Zeitschrift ZOLL.EXPORT?

 

 

Kommission verhängt endgültige Strafzölle auf weitere Stahlprodukte aus China

Die EU-Kommission hat mit endgültigen Antidumpingzöllen zwischen 29,2 und 54,9 % Billigeinfuhren von chinesischen Stahlprodukten in die EU belegt.

Untersuchungen der Kommission sollen den Verkauf nahtloser Stahlrohre aus China unter dem vergleichbaren Marktpreis nachgewiesen haben. Mit dem Antidumping-Aufschlag soll die europäische Industrie vor ungleichen Wettbewerbsbedingungen und unlauteren Marktpraktiken geschützt werden.

Um Chancengleichheit in der Stahlbranche zu sichern, nutzt die Kommission die ihr zur Verfügung stehenden handelspolitischen Schutzinstrumente.

Bisher ist eine außerordentliche Zahl von Handelsschutzinstrumenten im Einsatz. Diese richten sich größtenteils gegen Überkapazitäten und Subventionen von chinesischem Stahl. Darüber hinaus möchte die Kommission ihre im Jahr 2013 vorgestellten Vorschläge zur Modernisierung der Handelsschutzinstrumente umsetzen. Dies muss in Zustimmung durch die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament erfolgen. Bisher konnte bei der Tagung der EU-Handelsminister zumindest ein Kompromissvorschlag verabschiedet werden.

(Quelle: © Europäische Union, 1995-2017; PR vom 12.05.2017; www.ec.europa.eu/germany/)

 

Wie werde ich Abonnent der Zeitschrift ZOLL.EXPORT?