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Nachdem US-Präsident Donald Trump Mitte Januar 2026 gegen Deutschland und andere Staaten wegen ihrer Grönland-Haltung zusätzliche Zölle angedroht hat, wurde die Ratifizierung des erst im Sommer 2025 ausgehandelten EU-Handelsabkommen mit den USA (Senkung der EU-Zölle auf US Industriegüter) verschoben. Damit könnten die Belastungen für Betriebe mit US-Geschäft weiter steigen. Laut DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier wäre der Einbruch der deutschen Exporte in die USA um fast 10 % im Jahr 2025 damit nur ein Aufgalopp. Neben der Prüfung der Zölle müssten nun alle Instrumente des EU-Handelsschutzes – inkl. des Anti-Coercion Instruments (ACI) – geprüft werden. Dessen Anwendung sollte jedoch Ultima Ratio bleiben.
Quelle: Newsmeldung vom 19.01.2026; www.dihk.de