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  ZollExport Oktober 2017 250

Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik 2018

Das Statistische Bundesamt hat das Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik 2018 veröffentlicht. Zum 01.01.2018 wird eine Reihe von Änderungen in der Kombinierten Nomenklatur (KN) und im deutschen Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik (WA) rechtswirksam. Zum leichteren Vergleich der Änderungen der Warennummern und Besonderen Maßeinheiten gegenüber dem Vorjahr 2017 wurden diese wieder in einer Übersicht als Gegenüberstellung dargestellt. Diese steht kostenlos unter www.destatis.de zum Download bereit.

Konkret haben sich folgende Änderungen ergeben (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

1. Warennummern mit inhaltlichen Änderungen, die aber dennoch ihre Gültigkeit weiter behalten und damit wieder verwendet werden können:

  • 38249992
  • 85437090

2. Warennummern, die ab dem 31.12.2017 ihre Gültigkeit verlieren:

  • 19059060
  • 19059090
  • 29397900
  • 32151110
  • 32151190
  • 32151910
  • 32151990
  • 36030010
  • 36030090
  • 84141010
  • 84141020

3. Warennummern, die ab dem 01.01.2018 NEU sind:

  • 19059070
  • 19059080
  • 29397910
  • 29397990
  • 32151100
  • 32151900
  • 36030020
  • 36030030
  • 36030040
  • 36030050
  • 36030060
  • 36030080
  • 38249956
  • 38249957
  • 84141015
  • 85437070

4. Gegenüberstellung der Warennummern, für die es im Jahr 2018 nur eine Entsprechung gibt (Umsetzungsverhältnis m:1 oder 1:1):

      WA2017    zu  WA2018

  • 32151110 zu 32151100
  • 32151190 zu 32151100
  • 32151910 zu 32151900
  • 32151990 zu 32151900
  • 84141010 zu 84141015
  • 84141020 zu 84141015

5.Gegenüberstellung der Warennummern, für die es im Jahr 2018 mehr als eine Entsprechung gibt. (Umsetzungsverhältnis m:n; diese Auflistung beinhaltet auch wiederverwendete Warennummern)

      WA2017    zu  WA2018

  • 19059060 zu 19059070
  • 19059060 zu 19059080
  • 19059090 zu 19059070
  • 19059090 zu 19059080
  • 29397900 zu 29397910
  • 29397900 zu 29397990
  • 36030010 zu 36030020
  • 36030010 zu 36030030
  • 36030090 zu 36030040
  • 36030090 zu 36030050
  • 36030090 zu 36030060
  • 36030090 zu 36030080
  • 38249992 zu 38249956
  • 38249992 zu 38249957
  • 38249992 zu 38249992
  • 85437090 zu 85437070
  • 85437090 zu 85437090

 

 

 

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2017; www.destatis.de)

 

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CETA-Abkommen seit 21.09.2017 vorläufig in Kraft

Das Freihandelsabkommen CETA ist am 21.09.2017 vorläufig in Kraft getreten. Prognosen gehen davon aus, dass CETA neue Impulse für den Mittelstand auslöst. Mit dem Abkommen könne das bilaterale Handelsvolumen bei Waren und Dienstleistungen EU-weit um rund 23 % steigen. Die Europäische Kommission erwartet erhebliche Vorteile für exportierende Unternehmen.

In der demnächst erscheinenden Oktober-Ausgabe 2017 der ZOLL.EXPORT finden Sie im Artikel "CETA-Freihandelsabkommen - Altbekanntes gespickt mit viel Neuem" die wichtigsten Informationen zum neuen Freihandelsabkommen, u. a. zu:

  • Wie sieht der Zollabbau aus?
  • Zollvergünstigungen bei Einhaltung von Ursprungsregeln
  • Registrierter Ausführer
  • Neuerungen bei Ursprungsregeln, z. B. bei Mehrfachsendungen
  • Verbindliche Vorabauskünfte
  • Buchmäßige Trennung
  • Nicht-Manipulationsbescheinigung
  • Kanada in Lieferantenerklärungen

(Quelle: Redaktion der ZOLL.EXPORT)

 

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Lockerungen beim Fragenkatalog

Der deutsche Zoll bietet künftig die Möglichkeit an, einen Teil der Unternehmen aus dem Standard-Antrags- bzw. Neubewertungsprozess auszusteuern. Bevor die Daten übermittelt werden, kann das Unternehmen den zu prüfenden Personenkreis in Abstimmung mit dem Hauptzollamt festlegen.

ACHTUNG: Die Frage 1.1.2 im Ergänzenden Fragebogen zur Neubewertung und im Fragenkatalog zur Selbstbewertung (AEO) bzw. zur Neubewertung (Teil I) wurden deshalb neu gefasst.

Die aktualisierten Fragenkataloge zur Neubewertung finden Sie auf www.zoll.de unter "Mitwirkungspflichten und Fragenkataloge"

(Quelle:www.zoll.de, Fachmeldung vom 14.08.2017)

 

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Geändertes vZTA-Formular ab 01.10.2017

Der bisherige „Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Zolltarifauskunft“ wird mit Wirkung zum 01.10.2017 „Antrag auf Entscheidung über eine Verbindliche Zolltarifauskunft“ heißen. Im neuen Formular muss künftig eine EORI-Nummer angegeben werden.

Der neue Antrag wird unter www.zoll.de im Internet kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.

Rechtsgrundlage für die Abänderung des Formulars ist die Verordnung (EU) Nr. 952/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 09.10.2013 zur Festlegung des Zollkodex der Union, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union L 269/1. In Art. 33 der genannten Verordnung werden die Rahmenbedingungen für eine vZTA- bzw. verbindliche Ursprungsauskunft (vUA)-Entscheidung genannt, u. a., dass

  • sowohl für den Inhaber der Entscheidung als auch gegenüber den Zollbehörden die Entscheidung erst ab dem Tag verbindlich ist, an dem sie ihm zugestellt wird bzw. als ihm zugestellt gilt.
  • vZTA- und vUA-Entscheidungen ab dem Zeitpunkt, zu dem die Entscheidung wirksam wird, drei Jahre lang gültig sind.

(Quelle:Außenwirtschaft aktuell, Juli 2017, Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz/Saarland International; © Europäische Union, 1998-2017)

 

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