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Brexit: Mitteilung zur Vorbereitung von Kommission veröffentlicht

Foto (Header): © bluebay2014 – stock.adobe.com

Nachdem die britische Regierung entschieden hat, den Übergangszeitraum nicht zu verlängern, sind einige Änderungen am 01.01.2021 – mit oder ohne Abkommen – jetzt schon klar. Damit sich betroffene Unternehmen bestmöglich darauf vorbereiten können, hat die EU-Kommission eine Mitteilung veröffentlicht, die einen nach Sektoren gegliederten Überblick zu den Änderungen gibt und dazu Maßnahmen nennt, die nationale Behörden, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger treffen sollen.

Im Bereich „A Trade in Goods“ wird z. B. erläutert, dass ab dem 01.01.2021 das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil der EU-Zollunion sein wird und daher  die nach Unionsrecht erforderlichen Zollformalitäten für alle Waren, die aus dem Vereinigten Königreich in das Zollgebiet der Union eingeführt oder aus dem Zollgebiet der Union in das des Vereinigten Königreichs ausgeführt werden, gelten.

Es wird betont, dass dies auch dann der Fall sein wird, wenn mit dem Vereinigten Königreich eine Freihandelszone geschaffen wird, die keine Zölle und keine Quoten für Waren vorsieht.

Auch Bewilligungen wie die zum Ermächtigten Ausführer, die vom Vereinigten Königreich ausgestellt wurden, verlieren ab dem 01.01.2021 ihre Gültigkeit und müssen neu in einem der EU-Mitgliedstaaten beantragt werden. Weitere Details sind der Mitteilung COM(2020) 324 final vom 09.07.2020 zu entnehmen.

Die EU-Kommission hat außerdem eine spezielle Seite „Startklar für das Ende des Übergangszeitraums“ eingerichtet, auf der sie sämtliche Vorbereitungsmitteilungen veröffentlicht.

(Quelle: https://ec.europa.eu/germany; PM vom 10.07.2020; © Europäische Union, 1995-2020)

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