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PEM: Neue Ursprungsregeln seit dem 01.09.2021

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Bereits im Jahr 2019 haben sich die Europäische Union (EU) und ein großer Teil der weiteren Mitgliedstaaten des „Regionalen Übereinkommens über Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzursprungsregeln“ (PEM) auf eine Modernisierung der Ursprungsregeln geeinigt. Die neuen PEM-Übergangsregeln können dann optional zu den bisherigen Regeln genutzt werden, welche finanzielle Einsparungen bei der Erhebung von Zöllen bringen sollen. Diese Regeln sind seit dem 01.09.2021 in Kraft und gelten bislang für die Länder, Schweiz, Norwegen, Island und Färöer.

Die übrigen Mitgliedstaaten sollen bis Ende 2021 bzw. Anfang 2022 ebenfalls integriert werden. Die einzigen Länder, die der Regelung noch nicht zugestimmt haben, sind Marokko, Algerien und Syrien.

Die wesentlichen Vereinfachungen durch die neuen PEM-Übergangsregeln sind beispielsweise einfachere Be-/Verarbeitungsregeln für mehrere HS-Kapitel Panoder Nutzung gleitender Durchschnittspreise bei Ursprungskalkulationen. Die alten Nachweise „EUR-MED“ bzw. „Ursprungserklärung-MED“ entfallen dadurch. Weil noch nicht alle Mitgliedstaaten der neuen Regelung zugestimmt haben, werden übergangsweise sowohl die alten als auch die neuen PEM-Ursprungsregelsysteme anwendbar sein. Unternehmen können zwischen beiden Systemen sendungsbezogen wählen. Entsprechend wird es auch zwei Kumulierungszonen geben.

(Quelle: www.dihk.de)

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