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ZollExport Dezember 2018

Vorläufige Ergebnisse: Deutsche Exporte steigen

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte aufgrund vorläufiger Ergebnisse mit, dass im Juli 2018 Waren im Wert von 111,0 Mrd. Euro von Deutschland exportiert wurden. Der importierte Warenwert betrug 94,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr waren die Warenwerte demnach um 7,6 % höher. Im Juli 2018 schloss die Außenhandelsbilanz insgesamt mit einem Überschuss in Höhe von 16,5 Mrd. Euro ab. 15,8 Mrd. Euro betrug der Außenhandelsbilanzüberschuss im Juli 2018 nach der kalendarischen und saisonalen Bereinigung. Exporte in die EU-Länder + 8,0 % (im Vergleich zu 2017), Importe aus EU-Ländern + 10,9 % (i. V. z. 2017) Aus den Ländern der Eurozone wurden im Juli 2018 Waren im Wert von 41,5 Mrd. Euro (+ 9,5 %) exportiert und Waren im Wert von 36,1 Mrd. Euro (+ 14,1 %) importiert. Weitere Statistiken finden Sie unter www. destatis.de unter Presse → Pressemitteilungen

 

(Quelle: www.ixpos.de)

 

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Aktuelle Änderungen Carnet

Mexiko

Ist die Reise nach Mexiko mit einem Carnet geplant, müssen Unternehmen die mexikanische Zollbehörde (Servicio de Administración Tributaria – SAT) darüber vorab informieren. Dies geschieht über das aktualisierte Carnet ATA-Registriersystem (Sistema de Registro de Cuadernos ATA). Unter http://www.carnet-ata. org/ kommt man zu dem Online-Formular. Dort müssen Informationen wie Carnet- Typ, -Nummer, -Inhaber sowie die Namen des bürgenden Verbands des bevollmächtigten Vertreters das Ausstellungsdatum, den Verwendungszweck, die Anzahl der Waren etc. online eingegeben werden. Nähere Informationen gibt auch die IHK zu Coburg.

Katar

Seit dem 01.08.2018 nimmt Katar am Carnet- ATA-Verfahren teil. Sollen Waren auf Messen oder Ausstellungen mitgenom-men werden, können diese nun vorübergehend mit Carnet eingeführt werden. Im Feld C müssen Angaben zur Veranstaltung gemacht werden (Bezeichnung der Messe etc. und der Ort, wo diese stattfindet. Die Allgemeine Liste (General List) des Carnets, in der die einzelnen Waren aufgelistet werden, sollte zusätzlich auf einem USB-Stick gespeichert sein; der dann dem Zoll in Katar vorgelegt werden kann. Damit kann sich der Importprozess ggf. beschleunigen. Weitere allgemeine Informationen sowie eine praktische Carnet ATA.-Bilderanleitung bietet die IHK Nordschwarzwald auf unter www.nordschwarzwald.ihk24.de.

China

Speziell zur Messe CHINA INTERNATIONAL IMPORT EXPO (CIIE) im November 2018 gibt es eine Erleichterung bei der Handhabung von Carnets. Dazu wurde die Wiederausfuhrfrist von Waren, die speziell für diese Messe eingeführt werden, von sechs Monaten bis zum Ende der Gültigkeit des Carnets verlängert. Hierzu ist allerdings ein Brief CIIE-Organisators erforderlich, der die verlängerte Nutzung belegt.

 

(Quelle: www.bihk.de, Newsletter 9/2018; www.nordschwarzwald.ihk24.de)

 

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Handelsstreit zwischen USA und China: Zusätzliche Zölle auf chinesische Waren

Im Handelsstreit zwischen der USA und China kommt es zu einem nächsten Schritt: Die USA erheben unter Präsident Trump ab dem 24. September 2018 zusätzliche Zölle auf chinesische Waren. Die Höhe der Zölle beträgt zunächst 10%, wobei sich diese ab dem 1. Januar 2019 weiter anheben wird auf 25%. Insgesamt sind von den zusätzlichen Zöllen 5.745 Tarifnummern betroffen, die in der Tarifliste nachgeschlagen werden können. Aus der ursprünglich vorgeschlagenen Liste wurden einige Produkte gestrichen, u. a. Technologieprodukte wie intelligente Uhren oder Lautsprecher.

 

(Quelle: O&W Rechtsanwälte)

 

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EU und Japan unterzeichnen Freihandelsabkommen

Am 17.07.2018 fand zwischen der EU und Japan das 25. Gipfeltreffen statt. Auf dem Gipfel unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs das Abkommen über eine strategische Partnerschaft und das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen. Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und Japan ist das bisher umfangreichste, das von der Europäischen Union jemals ausgehandelt wurde. Es schafft eine offene Handelszone mit mehr als 600 Mio. Menschen und fast einem Drittel des weltweiten BIP. Die überwiegende Mehrheit der 1 Mrd. Euro an Zöllen, die jährlich von EU-Unternehmen, die nach Japan exportieren, entrichtet werden, werden damit abgeschafft. Durch das Abkommen wird der japanische Markt mit 127 Mio. Verbraucherinnen und Verbrauchern für wichtige landwirtschaftliche EUAusfuhren geöffnet, und EU-Ausfuhren weiterer Sektoren werden erhöht.

 

(Quelle: Pressemitteilung IP/18/4504 der Europäischen Kommission vom 17.07.2018)

 

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